Totmannwarner

In Brandeinsätzen, besonders im Innenangriff, sind Feuerwehrleute extremen Gefahren ausgesetzt.

 

Für Unfälle in Feuerwehreinsätzen gibt es viele Gefahren:

- Verschütten,

- Einbrechen,

- Verbrennen durch Stichflammen (so genannte Flash-Over),

- Explosionen,

- körperliche Notlagen/Verletzungen durch herunterfallende Gegenstände,

- Versperren des Rückweges,

- etc.

 

Um sich in solchen Notsituationen sowohl aus eigener Kraft als auch automatisch bemerkbar zu machen, wurden die so genannten Totmannmelder entwickelt. Totmannmelder sind Lebensretter mit System.

 

Totmannmelder sind eigenständige Geräte mit geringen Abmessungen und einem Gewicht von ca. 200 Gramm incl. 9 Volt Block-Batterie. Das Gehäuse muss sehr robust und hitzebeständig sein, da die Geräte von außen an der Feuerwehr-Schutzkleidung getragen werden müssen.


Funktionsweise:


Zur Aktivierung des Totmannwarners wird ein Splint aus der Vorrichtung herausgezogen und bei der Atemschutzüberwachung abgegeben. Das System besitzt zwei Alarmstufen. Registriert der Melder nach ca. 30 Sekunden keine Bewegung des Körpers, wird ein Voralarmton ausgelöst. Wenn sich der Träger des Totmannwarners bewegt, stellt dieser sich automatisch ab.


Sollte aber wirklich ein Notfall eingetreten sein und der Retter bewusstlos sein, wird nach kurzer Zeit der Vollalarm, ein endloser, schriller Ton, ausgelöst. Die Lautstärke reicht bis zum Außenbereich der Gebäude, in dem der Gruppenführer handelt. Er kann dann eine Rettungsaktion befehlen.


Ebenso sind die Geräte mit Notknöpfen ausgestattet um sofort einen Vollalarm auszulösen.


Das Video mit dem MSA MotionScout präsentiert die Totmannwarner des Lbz. Altforweiler: