Hitzeschutzkleidung

Hitzeschutzkleidung soll vor thermischen Risiken schützen.

 

Thermische Risiken sind Flammen, Kontakthitze, Strahlungshitze, Funken, feuerflüssiger Medien sowie heiße Gase und Dämpfe. Die Schutzwirkung der Kleidung muss während der Einwirkung erhalten bleiben, das heißt, die Kleidung muss selbst verlöschend sein, sie darf nicht schmelzen und nicht schrumpfen.

 

Hitzeschutzbekleidung besteht aus einem mehrlagigen, isolierenden Innenanzug (meist Aramide, Imide oder Duromere) und einer Metallbeschichtung (meist aluminiumbedampft), die die Hitzestrahlung vom Körper fernhält. Einer früheren Form nach wurde umgangssprachlich oft vom „Asbestanzug“ gesprochen.

 

Der Hitzeschutzanzug hat üblicherweise eine goldbedampfte Sichtscheibe.

 

Einsatzbereiche für den Schutzanzug der Feuerwehr sind alle Lagen mit ungewöhnlich starker Wärmestrahlung, beispielsweise Brände in Chemiefabriken, an Ölförderanlagen oder Tank-/Kesselwagen. Prinzipiell könnte der Hitzeschutz auch bei der Brandbekämpfung bzw. zur Personenrettung eingesetzt werden.

 

„Hitzeschutzanzug form1“ von Magnus Mertens - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 2.0 de über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hitzeschutzanzug_form1.jpg#/media/File:Hitzeschutzanzug_form1.jpg
„Hitzeschutzanzug form1“ von Magnus Mertens - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 2.0 de über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hitzeschutzanzug_form1.jpg#/media/File:Hitzeschutzanzug_form1.jpg