Feuerlöschkreiselpumpe

Die fest im Fahrzeug verbaute Feuerlöschkreiselpumpe dient wie bei einem Auto zur Fortbewegung. Nicht zur Fortbewegung des Fahrzeugs, sondern zur Beförderung des ankommenden Wassers.


Im LF 20/16 des Löschbezirks Altforweiler ist eine Pumpe mit der Bezeichnung 2000/10 verbaut.

Dies bedeutet, dass sie bei einem Ausgangsdruck von 10 bar, 2000 Liter Wasser innerhalb einer Minute fördern kann. Bei voller Leistung der Pumpe kann also der Tankinhalt des Fahrzeugs in nur 60 Sekunden aufgebraucht werden.


Die Funktionsweise:

Aus einem Hydrant fließt ein ungefährer Druck von 5 bar. Aufgrund von Reibungsverlusten in Schläuchen, Höhenunterschieden und verschiedenen Hydrantengrößen kann dieser Druck nicht dauerhaft gehalten werden.


Der Standarddruck an einem C-Strahlrohr nach 2 C - Schläuchen sollte ca. 8 bar betragen, um effizient und schnell ein Feuer bekämpfen zu können.


Genau hier erfolgt der Einsatz der Feuerlöschkreiselpumpe. Angetrieben vom Motor des Fahrzeugs erhält die Pumpe über einen verbauten Nebenantrieb ihre Leistung. Das ankommende Wasser fließt in turbinenartiges Gehäuse und wird mittels der Energie beschleunigt und weitergeleitet.


Der Maschinist kann anhand von Manometern erkennen und steuern, wie hoch der Eingangs - und Ausgangsdruck ist.


Bei einer Wasserförderung über den Druckschlauch - S kann er das Wasser über den Tank in die Pumpe und von dort aus in den fest verbauten Schlauch leiten ohne Wasser aus einer externen Quelle zu entnehmen.


Ebenso besteht die Möglichkeit einen Unterdruck zu erzeugen und Wasser mit Saugschläuchen aus einem Fluss, einem See oder weiteren offenen Gewässern saugen. Die Pumpentechnik zieht das Wasser in den Schlauch und gibt die überschüssige Luft im Schlauch durch einen automatischen Entlüftungsvorgang über ein Entlüftungsventil ab.